Mit Hilfe des Quest Spectrum® kann die Perfusion während der Operation sichtbar gemacht werden. Während eines offenen oder laparoskopischen Eingriffs wird den Patienten Indocyaningrün (ICG) injiziert, das sich an Plasmaproteine im Gefäßsystem bindet. Dieser Tracer fließt durch das kardiovaskuläre System, bis zur Anatomie von Interesse.


Wenn das Quest-Spektrum zur gleichzeitigen Aufnahme von sichtbaren und Nahinfrarot-Bildern verwendet wird, zeigen die Nahinfrarot-Bilder die Position des fluoreszierenden Tracers, während die sichtbaren Bilder die interessierende Anatomie zeigen. Wenn diese Bilder kombiniert werden, kann visualisiert werden, welche Anatomie perfundiert ist.

 

kolorektalen Anastomoseverfahrens

 

Die Perfusion des Dickdarms während eines kolorektalen Anastomoseverfahrens wird oben unter Verwendung des Quest-Spektrums gezeigt.

  1. Das linke Bild zeigt ein Bild ähnlich dem, welches der Chirurg mit bloßem Auge sieht. Dieses Bild zeigt eine geschlossene Naht ohne Leckagen. Anhand dieses Bildes kann man die Perfusion der Naht nicht abschätzen.
  2. Das rechte Bild zeigt die Reaktion des fluoreszierenden Tracers, der während dieses Vorgangs verwendet wird. Dieses Bild zeigt, dass die Intensität der Fluoreszenzreaktion in der Bildmitte im Vergleich zum umgebenden Gewebe geringer ist, was auf eine geringere Perfusion hinweist.
  3. Das Bild in der Mitte zeigt die Überlagerung zwischen dem sichtbaren Bild und dem fluoreszierenden Bild. Dieses Bild ermöglicht es dem Chirurgen, die Perfusion in den betroffenen anatomischen Strukturen zu bewerten.


Das Abschätzen der Perfusion bei diesen Verfahren kann es dem Chirurgen ermöglichen, Komplikationen, Spätfolgen, Morbidität und Mortalität zu verringern.

 

Kolorektale Anastomose 

Die kolorektale Anastomose ist ein komplexer und zeitaufwändiger chirurgischer Eingriff, bei dem eine neue Verbindung zwischen dem Dickdarm und dem Rektum hergestellt wird. Bei diesem Verfahren ist es unabdingbar, eine geschlossene Naht zwischen den beiden Strukturen sicherzustellen, um das Risiko eines Auslaufens der Darm- oder Enddarmflüssigkeit zu minimieren.


Es ist wichtig, dass die Nahtstelle für eine optimale Genesung perfundiert bleibt. Wenn die Nahtstelle nicht durchblutet ist, kann sie infolge von Ischämie eine Nekrose erleiden. Postoperativ können diese Leckagen zu schwerwiegenden Komplikationen führen, die einer Revision bedürfen.


 

Links zur Begleitliteratur:

Clinical role of fluorescence imaging in colorectal surgery – a review

Mazrahi & Wexner

Expert Rev Med Devices. 2017 Jan; 14(1):75-82.

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